Der Birdlife-Bericht ist schonungslos und verdeutlicht, wie der Rückgang menschlicher Aktivitäten den Fortbestand von Vogelpopulationen ernsthaft gefährdet. Lebensraumverlust durch unkontrollierte Landwirtschaft ist der erste gravierende Risikofaktor, der umgehend angegangen werden muss.
Die Zahlen im Birdlife-Bericht sprechen für sich. Angesichts der Tiefe und Detailgenauigkeit des Berichts ist die Aussagekraft unübersehbar. Das zentrale Ergebnis: 40 % der Vogelarten sind derzeit im Rückgang begriffen. Dies scheint auf menschliche Aktivitäten zurückzuführen zu sein, da 74 % der 1469 bedrohten Arten durch die globale intensive Landwirtschaft gefährdet sind. Dieses Ergebnis deckt sich zudem mit anderen, mehr oder weniger aktuellen Studien, die seit Jahrzehnten dasselbe Bild zeichnen.

Die globale Landwirtschaft trägt daher maßgeblich dazu bei, da sich ihre Anbaufläche in den letzten 300 Jahren versechsfacht hat. Dies hat zu einem deutlich erhöhten Einsatz von Pestiziden geführt. Besonders kritisch ist dies für Zuckerrohr-, Kakao-, Kaffee-, Palmöl- und Sojaplantagen.
Diese fundierten wissenschaftlichen Analysen belegen somit, dass die Jagd niemals der schädlichste Faktor für Wildtiere ist, da sie in Industrieländern stets die Prinzipien der ökologischen Nachhaltigkeit berücksichtigt. Wo Wilderei die Jagd ersetzt, fehlen diese Aspekte der Achtung, was die kritischen Herausforderungen für die Vogelwelt noch verschärft.
Genau aus diesem Grund fordert der Birdlife-Bericht wirksame Maßnahmen zur Bekämpfung der Wilderei, insbesondere in Südostasien. Allerdings enthält er keine konkreten Hinweise auf die Jagd, die in Ländern, in denen sie praktiziert wird, normalerweise reguliert ist.
Der Bericht nennt neben der Landwirtschaft auch die Ausbreitung invasiver Arten als eine der Ursachen für den Rückgang und fordert die Staaten unausgesprochen auf, strenge Kontrollmaßnahmen durchzuführen.
Unsere Umweltschützer sollten sich, wie Jäger, von diesen wissenschaftlichen Ansätzen inspirieren lassen und sich nicht, wie sie es allzu oft tun, Fundamentalisten hingeben, die niemals zu etwas führen.
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